Echte Demokratie Jetzt – München – 15. Oktober 2011 – Inspirationen

Ich habe hier ein paar Videoaufnahmen und Fotografien von der “Echte Demokratie Jetzt” Demonstration, die am 15. Oktober 2011 ab 11 Uhr in München am Stachus stattfand, zusammengestellt:

Bildergalarie

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Artikel zur Piratenpartei vor Ort in der Deggendorfer Zeitung – Offenlegung aus Transparenzgründen

Nach der sonntäglichen Wahl fand ich am Montag eine E-Mail im Posteingang vor, in der um ein Gespräch mit einer Journalistin der örtlichen Deggendorfer Zeitung gebeten wurde.
Nach Absprache mit Arch3r fand ein Mailverkehr statt und am Dienstag gegen 15 Uhr führt ich persönlich ein Gespräch mit Fr. Eisele von der DZ. Das Gespräch verlief gut und sie schien ernsthaft interessiert.

Artikel in der DZ vom 21.09.2011:

deggendorfer zeitung piraten

Einladung zum nächsten Wirtschaftsstammtisch in Deggendorf (Kolpinghaus) am 22.07.2011

Dieses Mal unter dem Thema:

“Schuldenkrise – warum?
Wie kommen wir wieder heraus?”

Ort: Kolpinghaus in Deggendorf
Beginn: 20 Uhr

Einladung hier

“Unter Null – Günter Wallraff obdachlos durch den Winter” (Video)

“Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit rücken sie ins Bewusstsein von Politik und Medien: die Clochards, Penner oder — korrekt im Amtsdeutsch — die Wohnsitzlosen. Für die Dokumentation “Unter Null” hat sich Günter Wallraff im Winter 2008/2009 in diese den meisten Deutschen weitgehend unbekannte oder von Klischees überfrachtete Welt begeben. In der Rolle des Obdachlosen Wolfgang war er auf Straßen, unter Brücken, in Obdachlosenasylen und Not-übernachtungsstätten unterwegs. Mit einer versteckten Kamera macht Wallraff diese Parallelwelt sichtbar und stellt fest: Die große Mehrheit der Notunterkünfte und Schlafstellen bietet nicht annähernd Privatsphäre, Intimität, Individualität und damit grundlegende Voraussetzungen von Würde. Wallraff fügt sich in die Rolle eines Obdachlosen und übernachtet auch im Freien. Die kälteste Nacht des Winters bei minus 12 Grad verbringt er hinter dem Kölner Hauptbahnhof mit einer Gruppe von Wohnungslosen. “Platte machen” nennt man das im Jargon der Straße. Einer von ihnen, Ciriaco G., stirbt wenige Tage danach in einer weiteren Kältenacht unerwartet mit nur 42 Jahren. Wallraff erfährt von den Obdachlosen ganz persönliche Dinge. Der aidskranke Mario erzählt ihm Heiligabend seine Lebensgeschichte. Oder Helmut: Er wurde von seinem Sohn Micha getrennt, als dieser noch ein Kind war. Jahre später trafen die beiden sich zufällig auf der Straße wieder, obdachlos. Jetzt sind sie Freunde und unzertrennlich. Silvester “feiert” Wallraff in einem Containerdorf in Frankfurt: 160 Obdachlose sind in den Containern am Ostpark der Stadt gestrandet. Im Schatten der Bankenwelt erwartet die Wohnsitzlosen nacktes Elend, stinkende und beengte Metallställe. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe haben etwa 250 000 Menschen in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich weit höher. Sozialexperten warnen, dass sich die Armut angesichts der Hartz-IV-Gesetze noch weiter ausbreiten könnte, die Zahl der Obdachlosen zunimmt und staatliche Auffangstrukturen überfordert würden. Wer sind diese Wohnsitzlosen? Welche Biographien und Schicksalsschläge haben sie hinter sich, welche Geschichten haben sie zu erzählen? Wie sind sie “auf der Straße” gelandet und wie bestreiten sie nun ihren Alltag? Der Film “Unter Null” von Günter Wallraff und Pagonis Pagonakis zeigt eindrucksvoll die Grenzen unserer Gesellschaft, erzählt von Missständen und beschreibt Menschen in täglichen Grenzsituationen.”

Der Freitag: “Das letzte Auffangnetz”

“„Überleben“ und „in Würde leben“ ist zweierlei. Die Debatte um die Hartz-Reform geht an der Sache vorbei. Dabei waren SPD und Grüne in den Neunzigern schon einmal weiter

Viele Köche verderben den Brei; dadurch, dass sie immer denselben anrühren. Beim Gerangel um Hartz kann man das wieder beobachten. Seit vergangenem Freitag, als der Bundesrat über den Gesetzentwurf der Regierung lieber nicht abstimmte, denn er wäre gescheitert, ist überparteiliche Einheit angesagt. Jetzt nehmen, nach Auskunft von Kurt Beck (SPD), die Ministerpräsidenten die Sache in die Hand: Wenn er, Horst Seehofer (CSU) und Wolfgang Böhmer (CDU) sich zusammensetzen, wird die Politik zeigen, was sie noch kann. Sie wird eine Lösung finden. Diese besteht wie immer darin, dass man aus kontroversen Positionen die Resultante bildet, statt in der Sache zu entscheiden. …

… Deshalb dieses Spiel, mit „fünf oder elf“ zu signalisieren, dass Armut Armut bleiben soll, zugleich aber den Armen wenigstens symbolisch – denn mehr leisten die genannten Zahlen nicht – eine Verbesserung zuzugestehen. Und drittens noch, weil Wahlen bevorstehen, auf den Unterschied der Parteien zu verweisen. Sechs Euro mehr oder weniger, darauf ist der Streit zusammengeschrumpft. Dieselben Parteien waren sich einig, für notleidende Banken ein 480 Milliarden Euro schweres Rettungspaket zu schnüren. …”

(gesamter Artikel hier)

SZ: “Explosion des Cyberspace”

“Die weltweit ausgetauschte Informationsmenge wächst seit Jahrzehnten exponentiell – erstmals ziehen Forscher eine Bilanz der digitalen Datenflut. Sie fällt beeindruckend aus.

Wie viel Information lagert bei Ihnen zuhause? Welche Speicherkapazität haben Sie für Daten aller Art? Bücher können Sie dabei getrost außer acht lassen. Bedrucktes Papier enthält maximal 25 Megabyte pro dicht gefülltem Regalmeter. …” (gesamter Artikel hier)

DRadio Wissen: Das Ende der Welt wie wir sie kannten (Podcast)

“Harald Welzer spricht über “Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie“.

Gemeinsam mit Claus Leggewie hat Harald Welzer das Buch “Das Ende der Welt, wie wir sie kannten” veröffentlicht. Darin betrachten die beiden Wissenschaftler den Klimawandel aus der Perspektive der Sozialforschung und zeigen Wege auf, wie wir den Klimawandel überwinden könnten.

Harald Welzer vertritt ebenso wie sein Co-Autor Leggewie die Ansicht, der Klimawandel sei keine Naturkatastrophe. Er werde lediglich als solche betrachtet, da vielfältige soziale Effekte aus derlei Ereignissen resultierten – auch gefährliche. So kalkulieren die Autoren damit, dass künftig weltweit verstärkt Gewalt angewendet werden könnte, um mit den negativen Entwicklungen klar zu kommen.

Harald Welzer ist 1958 geboren. Er ist Soziologe und Sozialpsychologe und Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research in Essen und Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten-Herdecke. Seinen Vortrag hielt er am 13.10.2010 im Goethe-Institut in Riga/Lettland.”

Quelle

Teil1:

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Teil2:

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Al Jazeera: Empire – Social networks, social revolution (Video)

“Youtube, Facebook and Twitter have become the new weapons of mass mobilisation. Are social networks triggering social revolution? And where will the next domino fall?”

Was es zu Guttenberg zu sagen gibt

Wenig überraschend erweist sich Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg als Fake. Möchtegern. Pseudo. Showman. Whatever.

Das Drehbuch für die Guttenberg-Schau hat ein Nutzer auf SPON bereits dargelegt:

“Was nun kommt, ist absehbar. Nach der ersten eher unüberlegten Reaktion Guttenbergs (abstrus), läuft nun alles gesteuert.

1. Raus aus der Schusslinie und unangreifbar beschäftigen. Der Minister fliegt zu den in Krieg befindlichen Soldaten, dies kann und will niemand kritisieren.

2. Zeit gewinnen
Der Minister sagt erst einmal alle Termine ab.

3. Das Wording in der Koalition abstimmen.
Da Begriffe wie “Abschreiben”, “Schummeln” oder “Abkupfern” vielleicht einer schulischen Hausarbeit aber nicht einer Doktorarbeit angemessen sind, werden diese nicht mehr benutzt. Man will auch nicht die intellektuelle Klientel mit Verniedlichungen verprellen. Da aber unbedingt der möglicherweise justizable Begriff “Plagiat” vermieden werden muss, heißt es nun von allen Seiten “Zitierfehler”.
Zitierfehler klingt niedlich, Fehler verzeiht man und die können jedem passieren.

4. Abbitte leisten
Der Minister tritt vor die Presse und redet von edelsten Absichten, dem langgehegten Wunsch zu promovieren. Er habe gern immer mehr Aufgaben im Familienunternehmen und der Politik übernommen. Doch der Wunsch wissenschaftlich zu arbeiten sei stets wach geblieben. Leider habe er erst spät damit begonnen und seine Liebe zur Partei, seiner Familie die Verantwortung für Bayern und Deutschland hätten diesen zutiefst persönlichen Wunsch zurückstehen lassen. Er habe deshalb die Arbeit meist tief in der Nacht und nach langen Arbeitstagen angefertigt. Vielleicht habe er beim Streben nach höherem einige Zitierfehler begangen.

5. Entschuldigung bei den unzitierten Autoren
Er habe höchste Achtung vor geistigem Eigentum, wollte sich nie mit fremden Federn schmücken

6. Rücktrittsangebot
Er habe Dr. Frau Merkel seinen sofortigen Rücktritt angeboten.

7. Solidaritätsbekundung
Parteifreunde, die Kanzlerin nicht zuletzt der Zuspruch vieler Soldaten konnten ihn zum Weitermachen bewegen. Dabei sei ihm von vielen Seiten viel Lob für das Geleistete zu Teil geworden. Dafür bedankt sich der Minister artig.

8. Familie einbinden
Doch erst nach Rücksprache mit seiner Frau, den Kindern und einem Rat seines Vaters habe er sich entschieden die Arbeit fortzusetzen.

9. Demut zeigen
Er akzeptiere die mögliche Entscheidung der Universität den Doktortitel abzuerkennen und werde diesen bis zur Entscheidung auch nicht mehr führen.

10. Auftritt bei Kerner oder Beckmann mit Frau
Hier muss es dann menscheln. Arbeitsbelastung, 20 Stunden Tag, Zeit für die Familie, persönliche Wünsche die für den Dienst am Land geopfert wurden…

11. Boulevard einbinden
Bild bringt Homestories, FzG beschreibt die harte Promotionszeit. Sie liebe Karl auch ohne Dr.. Alle verneigen sich vor der Größe, der Ehrlichkeit des Freiherrn.

12. Umfragen abwarten
Eine Sensation, der “ehrliche Umgang” mit der Promotionsaffäre hat ihm nicht geschadet im ZDF-Politbarometer hat er den höchsten je gemessenen Wert.

13. Warten bis ein Tanklaster explodiert, Gammelfleisch endeckt wird, ein Kinderschänder zuschlägt oder eine andere tatsächlich wichtigere Nachricht gemeldet wird.

14. Abwarten
Was die Universität Bayreuth entscheidet, ist eigentlich völlig egal. Nur muss sie sich dem politischen Druck beugen und bei einem Entzug des Titels als Begründung Formfehler anführen. Die bösen Begriffe “Betrug” oder “Plagiat” wird man nicht hören.”
(SPON)

Den passenden Song gibts auch schon:

Falls sich jemand die Plagiatvorwürfe im Detail anschauen möchte, geht das hier.

 

Falls noch nicht bekannt:

“Kaufen für die Müllhalde” – Arte (Video)

“Heute gekauft und morgen schon Schrott? Die Haltbarkeit technischer Produkte ist oft kurz. Teilweise ist dies von den Herstellern gewollt, doch auch die Haltung vieler Verbraucher hat sich verändert. ARTE schaut auf die Wegwerfgesellschaft.
Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone – bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man “geplante Obsoleszenz”. Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: “Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft”.
Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.

Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.”

Quelle

Zeitgeist: Moving Forward – jetzt mit deutschen Untertiteln

Der neue Zeitgeist-Film “Moving Forward” ist frei verfügar und nun auch mit deutschen Untertiteln abrufbar:

Um Michael Jackson zu zitieren: “Make that change!”

Podcast DRadio: “Unsichtbare Politik”

“Wie Geheimverträge zwischen Staat und Wirtschaft die Demokratie unterwandern
Von Tarik Ahmia

Kommunen haben längst nicht nur ihre Trinkwasserversorgung und Energieinfrastruktur, sondern auch Abwasserkanäle, Gefängnisse, Schulen, Straßen und Brücken verkauft. …”

Quelle

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Zeit: “Ich bin ein weißer Neger”

“Der Schweizer Globalisierungskritiker Jean Ziegler über den Hunger in der Dritten Welt, seine Zeit als Chauffeur von Che Guevara und den größten Grund zur Verzweiflung: Frauen.

Ein klarer Dezembermorgen, die Weinhänge des winzigen Dorfes Russin liegen verschneit in der Vormittagsstille, ab und zu rast ein Schnellzug vorbei. Natürlich ist es kein Zufall, dass er hier wohnt: an der französischen Grenze, wo die Schweiz, wie er zu sagen pflegt, zum Glück fast zu Ende ist. …”

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der Freitag: “Meins oder Deins”

“Die Wut der Gebenden ist ebenso real wie das Murren der Empfangenden. Der Sozialstaat muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden

An diesem Freitag werden sich die Experten für Sozialgesetzgebung treffen, die es in Regierung und Opposition gibt. Es sind nicht viele, die Ahnung davon haben. Die Sozialgesetze sind kompliziert geworden und werden immer komplizierter. Am Freitag wollen die Experten über Hartz IV reden: Kein Geld mehr für Zigaretten und Alkohol. 2,99 Euro zusätzlich für Mineralwasser. 30 Euro im Jahr für Klassenfahrten. 100 Euro für Schulmaterial. Und 120 Euro für Musik und Freizeit. Alles im Einzelfall zu überprüfen und zu genehmigen von den Mitarbeitern in den Behörden, die Jobcenter heißen. …”

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“Wissen wäre Macht”

“Nicht bloss die Macht des Geldes gefährdet die Demokratie, sondern auch die «Tyrannei der Illusionen». Ein US-amerikanischer Politologe plädiert für fortgesetzte Aufklärung.

Dass zu viele US-AmerikanerInnen zu wenig wissen, ist ein Allgemeinplatz. Jedes Jahr habe ich in meinen Vorlesungen Studierende, die den amerikanischen Bürgerkrieg nicht im richtigen Jahrhundert verorten oder den Irak nicht auf den richtigen Kontinent platzieren können. Doch nicht das, was die US-AmerikanerInnen nicht wissen, schadet unserer Demokratie am meisten – schliesslich kann die Bevölkerung immer weitergebildet werden. Das grösste Problem ist, dass die Leute gar nicht mehr wissen, was Wissen ist. Wenn sich Präsident Barack Obama beklagt, dass Fakten und Vernunft nichts mehr gelten, wenn sich unser politisches System radikal polarisiert, wenn PolitikerInnen zuhauf groteske Statements von sich geben, zeugt das alles von einem bedrohlichen Verlust unserer «Citoyenneté», der aktiven Bürgerschaft. …”

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“Will posthumans all be atheists?”

“There is good reason for thinking that posthumans will, on the whole, be atheists. And there is good reason for thinking that widespread apostasy would, on the whole, be desirable.

“It seems obvious,” Russell Blackford wrote recently, “that something of an atheist movement really has developed in the past few years.” In fact, according to American Religious Identification Survey 2008 [PDF], 15% of Americans in 2008 identified as non-religious – an increase of 6.8% since 1990 and .9% since 2001. As one of the principle investigators of the survey, Ariela Keysar, notes: “The ‘Nones’ are the only group to have grown in every state of the Union.”

Such facts raise a number of questions (that is, “futurological” questions that have not much been discussed, as far as I know) about whether the observed trend will continue, and for how long. On the assumption that humans succeed in engendering a “species” of technologized posthumans, one might ask whether such advanced beings will be atheists or not. And furthermore, would it be a good thing for our technological progeny to be atheists? …”

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SPON: “Zehntausende flüchten aus Volksparteien”

“Der Abwärtstrend hält an: Ob CDU oder SPD, zu Tausenden verlassen Mitglieder die großen Volksparteien. Auch CSU, FDP und die Linke verlieren Anhänger. Nur die Grünen konnten nennenswert Unterstützer hinzugewinnen – bleiben aber vergleichsweise klein.” (…)

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